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UP architektur, urbanismus und ideen    
   
     
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Rund 37% der Grundfläche der Schweiz ist Landwirtschaftsland. Dieser Zustand wird mit massiver Subventionierung aufrechterhalten. Zugleich wird Landwirtschaftsland überall häppchenweiseweise und konzeptlos eingezont. In diesem Projekt schlagen wir eine Alternative zur rigiden Trennung zwischen Bauzone und Landwirtschaftsgebiet vor: Der Bauer wird nicht länger subventioniert. Stattdessen erhält er ein Einkommen als Verwalter der grosszügigen Freiräume zwischen Wohnbauten, auf denen er weiterhin in extensiver Form Landwirtschaft betreibt. Wir betrachten Landwirtschaft nicht als eine Nutzung, die mit dem Wohnen konkurrenziert, sondern im Gegenteil als Faktor, der zur Wohnqualität beitragen kann. Um die weitläufige Landschaft mit ihren Ausblicken zu erhalten haben wir kompakte, turmartige Gebäude auf minimalem Fussabdruck entworfen.

Trotz Wohnnutzung bleibt die Offenheit der Landschaft erhalten
Trotz Wohnnutzung bleibt die Offenheit der Landschaft erhalten

Landwirtschaftspolitik als raumplanerisches Problem
Landwirtschaftspolitik als raumplanerisches Problem

 

 

Aufgabe: Planung für Bussigny-près-Lausanne
Umfang: Planungsperimeter 275’000 m2
Stand: Städtebaulicher Wettbewerb mit 49 Teilnehmenden, 3. Preis, 2003
Mitarbeit: David Wolfensberger, Jeanette Kuo
Kunde: Gemeinde Bussigny

Minimale Erschliessung mit strategisch plazierten Parkgaragen   Minimale Erschliessung mit strategisch plazierten Parkgaragen